Tunesischen mann kennenlernen

Sie haben nicht annähernd das gelernt, was wir uns vorstellen.

Wenn ich nicht kochte, weil ich todmüde oder krank war, war er zutiefst beleidigt und wurde aggressiv.Er stand dort, im Hintergrund und schaute mich an, schön zurückhaltend, seriös. Bei meiner nächsten Anreise, alleine, ging es darum, unsere Beziehung zu festigen.Schöne Ferienwohnung am Meer, Betätigung in der Küche, einkaufen, Stinksocken nach draußen zu legen, guten und zuvorkommenden Eindruck zu machen, Familie kennenlernen.Datenschutz, obschon ich alleinige Hausbesitzerin bin. Seit der zweiten gerichtlichen Trennung greift der Datenschutz noch viel mehr und ich habe keinerlei Recht zu erfahren, was die Situation ist.Ich habe Angst – und ab und zu stelle ich sie auch bei meiner Tochter fest -, dass er wieder vor der Türe steht oder seinen Drohungen, unser Haus anzuzünden oder mir Benzin über den Kopf zu gießen oder mir mein Gesicht zu zerschneiden, etc., nachkommt. Aus der Sicht eines jungen Tunesiers, der nichts lernen will, weil er sonst sein Gesicht verliert und deshalb nichts lesen will, nichts erfahren will, keine Absicht hat sich zu integrieren, spielen seine bisher erworbenen Ressourcen eine zentrale Rolle. Sie sind im Ansatz nicht so sozialisiert wie wir es uns vorstellen.

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Ich hatte keine ruhige Minute mehr zuhause und wusste zu keiner Zeit, wann und in welchem Zustand er nachhause kommen wird.Jetzt gleich, erst in 1 Stunde, erst im Morgengrauen, um 6.30 Uhr, kurz bevor ich zur Arbeit fahren muss, oder ob er erst morgen, übermorgen oder überübermorgen nachhause kommen wird.Traumhochzeit nach meinen Vorstellungen: Prinz und Prinzessin. Nach ca.6 Monaten, – im Frühjahr – begann es mit 1-2 (in der Regel) Nächten fernbleiben von zuhause. Es folgten verbale, ganz konkrete Drohungen, die mich und meine Tochter in Angst und Schrecken versetzten.Er schreckte nicht davor zurück, mich zu schlagen, wenn ich mit Grippe im Bett lag oder auf der Toilette am pinkeln war.Die entscheidende Situation, dass er als Polizist aus dem Dienst entlassen wird, sobald er mit einer Europäerin verheiratet ist, wurde – unter Druck – am Telefon kurz abgehandelt.

Die Selbstverantwortung für (solche) Entscheide war und ist ein Fremdwort. Demnach war ich anschließend in der Verantwortung für die Finanzierung seiner sämtlichen Lebens- und -Auslagen. “, war seine Frage an meinen Bruder, als es nach einem Polizeieinsatz und einer Kontaktsperre nicht gleich klar war, ob er wieder nachhause kommen kann. Er scheute nicht zurück mit der Konsequenz zu drohen, dass er jederzeit eine andere Beziehung mit einer anderen Europäerin aus einem anderen Land eingehen könnte. Die Hochzeitsfeier war Hammer und ganz und gar nicht traditionell. Er besuchte den von mir finanzierten Deutschkurs und kam jeden Abend zu einer normalen Zeit nachhause und war interessiert, die vielen neuen Eindrücke irgendwie anzunehmen.

Ich wurde bald krank, weil ich nicht mehr ein noch aus wusste. Die Interpretation, dass es Integrationsschwierigkeiten sind, musste ich bald beiseitelegen, denn es ging sehr schnell nur noch um mein Überleben, um das Schonen meiner Tochter, und dass ich meinen Job behalten konnte.

Mehrmals kam er nachhause (mit letztem Zug um Mitternacht), stürzte er ins Schlafzimmer, machte das Licht an, riss mir die Decke weg, zog mich aus dem Bett und schlug mich. Ignoranz, die er auf der Rückreise an den Tag legte, als mich die Leute anstarrten, war schockierend.

Ich war monatelang gelähmt vor Schmerz, Angst, Überlebenskampf, und mein Selbstwertgefühl war – trotz Leitungsposition, Fachhochschulabschluss und Mutter und gestandener bald 50 Jahre – sehr schnell im Keller.

Körperliche und psychische Gewalt, sowie Beleidigungen aufs Übelste waren sein Register, das er wirkungsvoll mir gegenüber zog – seine einzige Ressource.


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